Bewusstsein

The Boomerang Nebula

The Boomerang Nebula, credits: European Space Agency, NASA


Einige Gedanken dazu
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Bewusstsein
erschafft Realität
- im Wandel der Zeit
- im Lauf der Evolution

Bewusstsein
ist eine Welt, die wir ständig neu erschaffen und dabei auf das zurückgreifen, was unsere aktuelle Umwelt im weitesten Sinne und unsere Vorfahren erkannt, erfahren und kreiert haben, und dieses integrieren in neue Felder, neue Räume, neue Techniken, neue Wege, die wir beschreiten. Die vor uns noch niemand beschritten hat.

Bewusstsein braucht von uns das Licht unserer achtsamen Aufmerksamkeit.
Ist diese ausgerichtet auf etwas oder ein Sache, geben wir dem, was wir wahrnehmen, durch die Art unserer Ausrichtung Gestalt.
Ist diese nicht ausgerichtet, steht sie für das zur Verfügung, was im Moment geschehen will.
"Ohne Fragen antwortet das Nichts." Milena Findeis, Prag.
Damit schaffen wir Möglichkeiten, Dinge zu erleben, Bilder zu sehen, neue Dimensionen zu öffnen, mit unserer bewussten Anwesenheit die Evolution mitzugestalten. Jeder für sich in seinem Lebensbereich, jede Gruppe welcher Art auch immer, ebenso wie wir z.B. als Nation oder Weltbevölkerung zusammen als Kollektiv, in jeder Begegnung, jedem Gespräch.
Je mehr Bewusstheit, desto klarer können wir das, was wir erleben, integrieren. Dies gilt auch für in der Vergangenheit Erlebtes, was wir, weil zu schmerzhaft oder zu viel Verschiedenes oder aus anderen Gründen, aus unserem Bewusstsein weggedrückt, also in unser Unterbewusstsein unterdrückt haben. Und es als Folge davon immer wieder als Auswirkung im Innen oder Aussen oder Beidem erfahren haben. Um uns jetzt mit neuer Bewusstheit auf die momentane Erscheinung zu konzentrieren, nun zu fühlen, was in Wahrheit dahinter steht. Und nur, wenn wir das Licht unseres Bewusstseins auf bisher Unbewusstes richten, können sich die entsprechenden Gefühle in Bewegung setzen. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Energy flows where consciousness goes.

Was spielt da u.a. herein?

Selbstliebe
Wer sich selbst liebt, ist geliebt. Und wenn das Herz beginnt, überzufliessen, ist genug Liebe für die Anderen da, weil man entdeckt, daß es ein unendlicher Strom sein kann. In Wahrheit leben wir alle ständig in diesem Strom, sind angebunden an die All-Liebe.

Selbst-Bewusstsein
erweiterte Erkenntnis des eigenen Da-Seins

Nichtwissen
Wenn meine Aufmerksamkeit unausgerichtet, d.h. völlig offen und auf Empfang ist, weiß ich nicht, was im nächsten Moment geschieht. Ich kann schauen, was in mir im Moment des Nichtwissens geschieht. Unsicherheit, Festhalten wollen, Klarheit, was auch immer. Ich weiß es erst durch mein Gewahrsein. Und solche Aussagen wie "Ich weiß, daß ich nichts weiß" oder "Je mehr ich weiß, desto weniger weiß ich." stehen damit in Zusammenhang. Dazu gehört auch, wenn man sich nicht entscheiden kann, sich nicht zu entscheiden, ganz unabhängig von vermeintlichen äußeren Zwängen. Diese existieren nur in unserer Vorstellung, die nichts mit unausgerichteter Aufmerksamkeit zu tun hat. Wenn wir uns auf das Nichtwissen vollständig einlassen, nimmt es immer größeren Raum ein. Und es können ungeahnte segensreiche Entwicklungen eintreten.

Vertrauen
Um uns auf Nichtwissen einzulassen, ist es unerläßlich, sich selbst und dem Leben zu vertrauen. Ohne Vertrauen ist eine irgendwo ansässige Anspannung im menschlichen System, was versuchen wird, doch schon zu wissen.

Demut
vor dem wahren Leben und dessen Größe. Wozu für mich auch Demut vor der göttlichen Quelle allen Seins und all ihren Ausgestaltungen gehört, ja auch vor jedem einzelnen Menschen. JedeR ein Lichtstrahl Gottes. Dies wiederum fordert uns auf, eine achtsame Wahrnehmung und Kommunikation zu pflegen.

Einheit
In das Nichtwissen kann ich mich fallen lassen, wenn ich spüre, daß ich mit allem verbunden bin, mit jedem Tier, jeder Pflanze, der Erde, dem Universum, jedem Menschen. Ja genau, auch mit dem, der mir am wenigsten paßt. Eben deswegen. Dieser begegnet mir auf eben diese Weise, damit ich im Aussen anschauen kann, was ich im Inneren nicht sehe.
Wer in der Natur verweilt und dort eine Ahnung von der Größe der Schöpfung spürte, ein Berührtsein von der Bewegung, dem Blick eines anwesenden Tieres, in der Schönheit einer Blüte die Schönheit der Schöpfung erkennt, bekommt den Geschmack der Einheit.
Solange da noch ein Ich oder Jemand spürt, ist es noch nicht wirklich die Einheit. Dort ist nur Liebe, jenseits alles Persönlichen.

Schleier
hinter den wir noch nicht schauen, wie eine feine Membran, die uns verspricht, daß wir sie irgendwann durchdringen können. Irgendwann heißt dabei, daß es jederzeit geschehen kann, wenn wir uns auf das Nichtwissen einlassen.
Das Wort "Maya" steht für den Schleier der Illusion. Möglicherweise bedeutet das vielzitierte "Ende des Maya-Kalenders" im Jahr 2012, daß sich dort für diejenigen, die sich darauf einlassen, der Schleier der Illusion lüftet. Was wiederum bedeuten könnte, daß wahre Erkenntnis stattfinden kann. Was auch immer das bedeuten mag.
Für mich ist die Zeit um 2012, längst begonnen, ein Raum oder Fenster der deutlich spürbaren massiven energetischen Veränderungen, eine Zeit der kollektiven Bewusstseinsentwicklung, derer, die dazu bereit sind, die diesen Weg gehen und für sich und die Erdengemeinschaft fühlen und integrieren, was ihnen irgend möglich ist. Die Alternative ist, wieder ( ein Stück weit ) zurückzufallen in die Starre der Unbewusstheit. Jeder hat die Wahl, auf welchen Weg er/sie die Aufmerksamkeit richtet.

Weg
Der Weg entsteht, indem ich ihn gehe. Nichts steht ganz fest. Die Richtung, die Qualitäten, die Ebenen, auf denen wir das jeweils leben. Wenn wir uns neu entscheiden, entsteht ein neuer Weg.
Der Fluss fließt. Alles ist Schwingung, Bewegung.
Ein Tor? Eine Brücke?
Es sieht so aus, solange ich es noch nicht erreicht habe. Wenn ich hindurch bzw. hinüber gegangen bin und zurückschaue, sehe ich, daß es diese Richtung nicht gibt und es nie ein Tor/ eine Brücke gab, nur unendliche Weite, unendliche Liebe, noch nicht mal einen Weg.
Raum für unendliche bewusste Entwicklung.

Zitat
Das Universum hält den Atem an, wenn wir uns entscheiden,
Augenblick für Augenblick, welchem Pfad wir folgen wollen,
denn das Universum, die Lebensessenz selbst, ist sehr bewusst.
Jede Handlung, jeder Gedanke, jede Entscheidung
trägt ein Stück zu einem die Zeiten überdauernden Mosaik bei.
Unsere Entscheidungen lösen im Universum des Bewusstseins
Wellen aus, die das Leben aller beeinflussen.
David R. Hawkins

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